Hinweise für Kanumieter

Einige Themen auf die Sie achten sollten:

Reservierung

Bitte reservieren Sie Ihren Wunschtermin rechtzeitig. Nicht alle Bootsvermieter sind auf Tagesgäste eingerichtet. In der Hauptsaison, (Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam, Sommerferien) oder wenn Sie mit einer ganzen Gruppe unterwegs sind, ist immer eine rechtzeitige Reservierung nötig! Viele Vermieter verlangen eine Anzahlung, bevor sie verbindlich reservieren. Bedenken Sie auch, dass Ihr Kanuvermieter nicht für schlechtes Wetter verantwortlich ist und auch bei Regenwetter Unkosten hat. Erkundigen Sie sich vorher, ob Sie einen (Teil-) Betrag zahlen müssen, wenn Sie Ihre Tour nicht antreten. Manche im Regen begonnene Tour hat sich noch zu einem echten Erlebnis im Sonnenschein entwickelt.

Mietvertrag

Ein regelrechter Mietvertrag scheint ein unnötiges Übel zu sein, nennt aber Rechte und Pflichten des Vermieters sowie des Mieters. Bitte lesen Sie ihn aufmerksam durch und fragen Sie nach, falls etwas unklar erscheint. Es ist durchaus üblich, dass Sie eine Kaution hinterlegen müssen, wenn Sie ein Boot mieten. Seien Sie darauf vorbereitet. In den einzelnen Bundesländern gelten zum Teil unterschiedliche gesetzliche Regelungen für die Freizeit auf dem Wasser. Ihr Vermieter weiß näheres. Wenn Sie auf Binnenschiff-fahrtstraßen unterwegs sind, gilt die Sportbootvermietungs-Verordnung. Diese muss bei Ihrem Vermieter (In Auszügen) aushängen, wenn er Boote auf solchen Wasserstraßen vermietet.

Schwimmwesten

Die Schwimmweste gehört zum Paddler wie das Paddel zum Boot. Selbst auf ruhigen Gewässern wird das Anlegen dieses Rettungsmittels empfohlen, bei Kindern und Nichtschwimmern ist eine Rettungsweste nach DIN EN 395, mit Kragen und Schrittgurt unabdingbare Vorraussetzung. Bitte achten Sie auf richtigen Sitz und funktionierende Reissverschlüsse. Tragen Sie die Schwimmweste! Sie kann Leben retten! Auf manchen Gewässern ist das Tragen von Schwimmwesten nach DIN EN 393, oder Rettungswesten nach DIN EN 395, verbindlich vorgeschrieben.

Versicherung

Bietet Ihr Kanuvermieter eine Versicherung bei Unfall und bei Beschädigung oder Verlust des Materials an? Wenn Sie jemanden schädigen (ohne Vorsatz!) kommt meist Ihre persönliche Haftpflichtversicherung für den Schaden auf. Beschädigungen an Mietbooten werden selten von Privatversicherungen (Hausrat) übernommen. Erkundigen Sie sich vorher bei Ihrem Versicherungsberater. Fragen Sie auch, welches Bootsmaterial Sie bekommen. Gute Boote sind heutzutage sehr robust. Wenn Sie eine längere Tour planen, nehmen Sie ein Fahrradschloss mit, damit können Sie die meisten Boote anschließen.

Boote und Zubehör

Achten Sie bei der Übergabe von Booten, Paddel, Schwimmwesten und Zubehör auf eventuelle Beschädigungen und halten Sie diese im Mietvertrag fest. Sind die Sitze im Boot fest verankert, sind Paddelknäufe wackelfrei und Schäfte glatt, funktionieren Reissverschlüsse und Schnallen an den Schwimmwesten und sind Gepäcktonnen wirklich dicht (Gummidichtung vorhanden?). Lassen Sie beschädigtes Material noch vor der Abfahrt umtauschen, dann haben Sie auf dem Wasser mehr Spaß.

Einweisung

Wenn Sie Paddelneuling sind, würden Sie sicher gerne wissen, was sie mit Boot und Paddel anfangen sollen und wie Sie dorthin kommen, wo Sie hin wollen. Lassen Sie sich von Ihrem Vermieter die Grundlagen zeigen. Eine Einweisung ist bei guten Vermietern selbstverständlich, im Mietpreis enthalten und sollte auch Naturschutzhinweise enthalten.

Sicherheit

Halten Sie sich an die Sicherheitsratschläge Ihres Vermieters. Vermeiden Sie das befahren von Wehren und Staustufen. Manche Wehre sehen harmlos aus, sind aber, beispielsweise durch sogenannte Tosbecken, eine große Gefahr für Paddler. Verwechseln Sie nicht Mut mit Leichtsinn! Umtragen Sie lieber und wählen den sicheren Weg. Auch bei einem erhöhten Wasserstand, oder gar Hochwasser, ist allergrößte Vorsicht notwendig. Verzichten Sie lieber auf Ihre Tour. Vermeiden Sie den übermäßigen Genuss von Alkohol! Angetrunkene Paddler gefährden sich selber und sind häufig die Ursache für Gewässersperrungen und andere Beschränkungen auf und an Gewässern. Denken Sie auch an den Sonnenschutz! Schon mancher Paddler hatte nach einem Tag auf dem Wasser, nicht nur einen schmerzhaften Sonnenbrand, sondern auch einen unangenehmen Sonnenstich.

Naturschutz

Bitte informieren Sie sich über bestehende Schutzverordnungen an den Gewässern und nehmen Sie Rücksicht auf alle anderen, die das Wasser als Lebens- oder Erholungsraum brauchen. Auskünfte erteilt Ihre Kanumietstation. Bitte halten Sie sich an die vorgeschlagenen Ein- und Ausstiegsstellen, sowie an offizielle Rastplätze. Kein Landwirt freut sich, wenn seine schöne Wiese von Paddlern "flachgemacht" wird! Nehmen Sie auch bitte Ihren Abfall wieder mit und entsorgen ihn nicht in der Natur. Helfen Sie mit, dass der Kanusport nicht noch weiter auf betonierte, begradigte Gewässer verdrängt wird, helfen Sie durch Ihr vorbildliches Verhalten in der Natur. Weitergehende Informationen und Hinweise zu Fauna und Flora finden Sie auch auf den Naturschutzseiten bei kanutourismus.de

Transport

Klären Sie mit Ihrer Mietstation genau ab, ob und wie der Transport zum und vom Gewässer abgewickelt wird, woran Sie Ausstiegstellen und Treffpunkte erkennen und welchen Zeitrahmen Sie für Ihr persönliches Abenteuer auf dem Wasser zur Verfügung haben. Der Transport von Personen und Material wird häufig extra berechnet, erkundigen Sie sich vorher.

Gepäck

Gepäck sollte beim Paddeln immer wasserdicht verpackt werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Bewährt haben sich wasserdichte Packsäcke aus festem Gewebe mit Rollverschluss oder Gepäcktonnen mit Deckel und Gummidichtung. Gepäckstücke stets am Boot anbinden und so verstauen, dass man beim Ein- und Aussteigen nicht behindert wird.

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