Der Stångån

von Ösjön bis Storebro

vom 25.07. bis 27.07.2001

Teilnehmer: Klaus (33), Conny (34), Franziska (9), Lennart (3), Marcel (17), Petra (33), Jule (10), Martin (7) und Martin (17)

Boote:3 Inkas 525-Al

Mittwoch, 25.07.2001

... und wie im letzten Jahr beginnt für uns das Paddeln in Schweden auf dem Stångan. Nur diesmal sind wir nicht allein am Startplatz: wir grüßen die Kanuten vom Sportclub Berlin Grünau. Noch merklich geschafft von der Autofahrt wurde der Abend nicht lang und das heutige Aufstehen verzögerte sich trotz unserer vier kleinen Teilnehmer auf annehmbare 8.00 Uhr! Der Frühstückstisch war schon gedeckt (gibt es etwa groß Frühaufsteher...?) - sehr angenehm. Zelte abbauen und alles in den Booten verstauen, klappte ganz gut - nur, wo soll Martin, der ja in ein paar Tagen zu uns stoßen will, noch Platz finden? Vom letzten Jahr etwas vorgewarnt, zeigt sich dann doch alles noch viel schlimmer: Steine, Steine, Steine. Oft blieb uns nichts anderes übrig, als auszusteigen und die Kanus zu ziehen und selbst dann war ein Bodenkontakt nicht immer zu vermeiden. Aber für unsere Alu-Canadier kein Problem. Die Fliegen, Bremsen und sonstigen Flieger machten uns trotz "Mückentötolin" mehr zu schaffen. Marcel behauptete ja mehrmals, und nun glaubten wir es auch, daß Schwedische Mücken wohl nach einer kleinen Vorhut schließlich hart ausgebildete "Schnelle Eingreiftruppen" gegen die Touri's schicken. Also wirklich, diesmal hat er wohl doch recht. Nach drei Stunden Treideln und Paddeln war für uns der erste Tag auf dem Wasser gegen 14.00 Uhr vorbei. Die Hütte war leer und bereits nach 10 Minuten mit einem perfekten Chaos aus Lebensmitteln, Sachen und spielenden Kindern ausgefüllt. Für mich war erstmal Sendepause, einer muß ja schließlich die Hütte testen: hart und gut. Unser erstes richtigen Abendbrot nach dem gestrigen Nudelsalat wurde auf der Feuerstelle und dem zweiflammigen Küchenherd (zwei Trangia-Sturmkocher) zubereitet. Es gab Reis, Hühnerfrikassee, Rote Beete und als Kompott Apfelmus mit Vanillesoße. Gegen 21.00 Uhr war für die Kinder Nachtruhe angesagt und wir sortierten noch ein bißchen unsere Vorräte von einer Kiste in die andere. Am Lagerfeuer hat der Hunger dann doch nicht mehr gereicht - jedenfalls haben Bratwürste, Käse und Kartoffeln bis mindestens morgen Ruhe. Ein Nachtlager hat dann jeder in der Hütte gefunden. Vor dem Eingang paßte genau eine Plane, die Nägel dazu waren schon an den richtigen Stellen eingeschlagen, so daß es drinnen dunkel und der Tag zu Ende war.

(Klaus)

Donnerstag, 26.07.2001

Und wieder überkam mich als Erster die Lust, aufzustehen. Gestern mußte ich wohl zwei Stunden warten, bis der Nächste aufstand. Was nun? Also über die Boote hergemacht, denn die sahen vom ewigen Aus- und Einsteigen gestern ziemlich unappetitlich aus. Conny war dann aber auch schon auf, angeblich hat sie die ganze Nacht kein Auge zu gemacht, weil es dauernd geraschelt, geschnarcht (ich), im Bauch gerummelt (Baby), erzählt (Sissa), gesurrt (Mücken) und noch einmal im Bauch gerummelt (Hunger) hat. Von den Frauen wurde wieder das kalte Buffet angerichtetund viertel elf ging es dann tatsächlich los - besseren Nachtplätzen entgegen, denn zwei Vorteilen (wir waren allein, kein Zeltaufbau) standen drei Nachteile gegenüber (trotz Wasser absolut keine Bademöglichkeit, alle schweren Kisten und Fässer mußten sehr beschwerlich ca. 50 m ... hoch und wieder runter geschleppt werden. Gott sei Dank, kein Unfall, bei sehr, sehr beengtem Platz). Nach drei einhalb stündiger Paddelei und diesmal nicht soviel Steinerlebnissen, aber einmal Umtragen, jetzt hier auf diesem weiträumigen Platz, und völlig einsam. Offenbar stand hier vor zweitausend Jahren (nein, nein: sondern noch bis Anfang des 20. Jhdt.) eine Papiermühle, denn inmitten der ziemlich wuchtigen Steinanlage stand auch noch ein Mühlstein. Die Boote mußten 100m vorher aus dem Wasser genommen werden, weil kein Durchkommen war. Wo man ins Wasser kann, ist es höchstens einen viertel Meter tief. Und allein sind wir auch wieder, Feuerstelle und sehr ausreichend sind Holz vorhanden. Zum Abendbrot gab es Makkaroni mit Wurstgulasch verfeinert mit Paprika und eingelegten Sauren Gurken. Die Kinder sind wie aufgezogen, aber, aber es ist tatsächlich sehr schön hier.

(Gerhard)

Freitag, 27.07.2001

... der dritte Tag unserer Tour und wieder nahm der Wettkampf um das Frühaufstehen kein Ende; ich hab es gerade noch so geschafft, nicht der Letzte zu sein, welch ein Glück. Das Frühstück war also, wie die Morgen zuvor, fast fertig. Und nachdem wir dann alle ausreichend gegessen und getrunken hatten, ging es auch schon ans Abräumen und Einpacken des Geschirrs... Schon kurze Zeit später waren auch die drei Zelte zusammengeräumt und dann auch in die Boote gepackt. 10.45 Uhr konnte die Fahrt auf dem Stångan also losgehen - wie erwartet: natürlich mit ziemlich großen Steinen. Doch eigenartigerweise wurden es zunehmend weniger Steine und die Füße blieben trocken, da wir nicht mehr aussteigen und die Boote über die Steine ziehen mußten. Auch weiterhin verlief die Kanutour problemlos und wir konnten nach kleineren Pausen (u.a. an einer weiteren ehemaligen Papiermühle und Umtragestelle mit kleinem Badestrand) und sechs Stunden Fahrt das Ziel, ebenfalls ein Badestrand in Storebro erreichen. Doch der Tag war noch nicht zu Ende. Nicht nur, daß wir noch keinen geeigneten Rastplatz hatten, die Zelte somit noch nicht aufgebaut waren und wir auch noch nichts zu Abend gegessen, nein, es mußte auch noch das Auto von Klaus samt Hänger vom Startplatz der Tour geholt werden, damit wir das ganze Gepäck und die Boote zum nächsten Startplatz (Bengtsfors) bringen können. Also fahren Petra, Klaus und ich mit Hugo-Egon (Petras Auto) das Auto vom Startplatz holen. Und als wir wieder zurück waren, war das Essen bereits von Conny und Opa zubereitet und wir konnten uns an den gedeckten Tisch setzen und losmampfen - es gab Sauren Fisch, Kartoffelpüree und Erbsen. War wirklich gut, obwohl ich sonst kein großer Fischesser bin. Um 20.15 Uhr waren wir dann fertig, hatten alles ins Auto geräumt, die Boote aufgeladen und sind zum nächsten Rastplatz gefahren (den hatten wir unterwegs beim Paddeln entdeckt und danach auf der Karte ausfindig gemacht). Den haben wir dann auch schon, Dank Klaus' guter Spürnase, um 20.30 Uhr erreicht und konnten sofort mit dem Aufbauen der Zelte und dem Anmachen des Feuers beginnen. Wir haben dann noch ein wenig erzählt, ein paar Bratwürste über dem Feuer gegrillt (wovon mir eine ins Feuer Gefallen ist - so ein Mist aber auch) und sind dann gegen 0.30 Uhr in die Schlafsäcke gehüpft. So, das war's zum dritten Tourentag; wirklich sehr interessant, sehr viel zu sehen (echt hübsch hier) und echt lustig.

(Marcel)

Samstag, 28.07.2001

Wir sind gegen 9.00 Uhr aufgestanden und haben das kalte Buffet genossen. Dann fuhren wir gegen 10.30 Uhr nach Vimmerby. Dort angekommen, sind wir Kinder voller Freude losgerannt. Als die Erwachsenen endlich im Klaren waren, wo wir anfangen sollten, gingen alle zu "Karlson auf dem Dach". Es war sehr lustig, wie er immer durchs Fenster sprang. Danach gingen wir gemeinsam zu "Ronja Räubertocher", die bei der Matthisburg ein Stück nachspielen sollte. Anschließend liefen wir voller Freude zur "Villa Kunterbunt, wo wir "Pippi Langstrumpf" trafen. Leiden konnten wir kein einziges Wort verstehen (Pippi kann nur Schwedisch). Also gingen wir weiter zum "Rosengarten". Es war sehr heiß. Franzi und ich haben keinen Platz zum Sitzen gefunden, also mußten wir beide mitten in der Sonne stehen. Michel, Lina und andere spielten eine lustige Geschichte. Nach einer Weile gingen wir wieder, weil es uns zu heiß wurde. Danach sind wir zu Kalle Blomquist gegangen und haben ein tolles Spiel als Detektive gemacht und hoffen, daß wir gewinnen. Und dann ging es weiter. Wir stürmten den großen Spielplatz. Dort machten wir Picknick mit Obst, Riegeln, Selters und Saft. Die Großen aßen und wir machten die gefährliche Reise ("auf Pippis "Nicht-den-Boden-berühren-Pfad") über den Spielplatz, über Steine, die im Wasser lagen, dann über ein schwankendes Seil balancieren und weiter ging es über lauter Hindernisse. Dann waren wir auf Schaukelpferden, die mit einem großen Buchstaben bemalt waren. Es hat Spaß gemacht. Als wir nun fast am Ziel waren, kam noch ein Labyrinth aus Holz. Wir hatten ganz schön zu tun, dort durch zu kommen. Aber wir haben es geschafft und durften in der Mitte an einer Glocke läuten. Und zurück ging es durch das Labyrinth. Endlich Essen und Trinken. Damit fertig und alles eingepackt, gingen wir zu Emil (Michel) Svenson und seiner Familie. Es war sehr lustig. Ob wir uns Emil als Vorbild nehmen...? Wir entdeckten einen Wasserspielplatz mit Floß. Sissa und ich waren fleißig und haben das Floß für die Kinder hin und her gezogen und die Erwachsenen haben auf der Wiese geschlafen - typisch wer? - na Klaus und der Opa und Petra zum Schluß auch. Am Ende des Rundgangs gab es für jeden noch ein Eis; Opa hat spendiert. Dann gingen wir eine kleine Erinnerung kaufen und dann nichts wie hin zu den Autos und auf zum Rastplatz, denn alle waren müde. Auf dem Weg dorthin haben wir dann so um 22.00 Uhr Martin von der Straße "gesammelt". Um 23.00 Uhr gab es einen schnell zu bereitenden Eintopf. Wir, also die Kinder, gingen schlafen. Und irgendwann kamen die Erwachsenen auch. M & M (Marcel und Martin) haben draußen unter freiem Himmel geschlafen; ob das nicht kalt war? An egal. Jedenfalls war es ein toller Tag!

(Jule und Sissa)

Dalslandskanal

Bengtsfors - Gustavsfors - Billingsfors - Bengsfors

vom 29.07. bis 04.08.2001

Sonntag, 29.07.2001

07.30 Uhr standen die ersten auf und nahmen ein morgendliches Bad, daß Frühstück war wie immer schon fertig und man konnte sich auf die gedeckte Plane setzen. Dann ging es wieder ans Sachen Zusammenräumen und Zelte Zusammenpacken. Auto neu beladen, so gegen 10.00 Uhr wollten wir wieder losfahren, aber dies wurde nichts, weil Petra ihre Wegfahrsperre nicht fand. Eine Suchaktion wurde gestartet. Schließlich wurde sie doch gefunden und so konnten wir um 10.30 Uhr in Richtung Bengstfors fahren, wo wir dann gegen 14.00 Uhr gelandet sind. Dort wurden die Autos wieder leer geräumt und diese Massen sollten in die Boote, wir zweifelten schon dran, alles unter zu kriegen, aber Klaus der Packer kriegt dies immer wieder hin. Gegen 16.00 Uhr wollten wir losfahren, wurden dann aber wieder gestopt, da vom (großen) Martin die Uhr ins Wasser fiel. Also mußte er sich ausziehen und nach ihr tauchen - und er fand sie auch. Das Wetter sah nicht sehr gut aus. Es wurde bewölkter, windiger und es war auch kälter. Bloß gut, daß wir es nicht so weit zu paddeln hatten, es sah mehr und mehr nach Regen aus. Wir erreichten die Insel, die Hütte war leider besetzt, so nahmen wir den freien Platz, entluden die Boote und bauten schnell die Zelte auf. Das Abendbrot wurde zubereitet, es gab Semmelknödel, Rouladen, Bohnen und als Nachtisch Ananas mit Joghurt. Es hat sehr gut geschmeckt. Anschließend die Kinder in die Betten bringen, abwaschen und alles zusammen räumen. Das Teewasser für den gemütlichen Abend wurde angesetzt, da fing es an zu regnen. Wir flüchteten in die Zelte. Klaus und ich waren so geschafft, daß für uns der Abend zu Ende war - wir schliefen gleich durch. Der Rest kroch wieder aus den Zelten und saß noch bis 23.30 Uhr am Feuer und tranken Tee. Dann begann auch für sie die Nachtruhe.

(Conny)

Montag, 30.07.2001

08.00 Uhr wurde es unruhig auf dem Rastplatz. Das Wetter sah nicht so gut aus, sehr windig und kalt, man hätte im Schlafsack bleiben können. Aber wir rafften uns auf und zeigten keine Müdigkeit. Dann ging es zum gemeinsamen Frühstück. So, nun waren wir wieder gestärkt. Sachen zusammenpacken, Zelte waren wieder trocken (es hatte nachts geregnet) wurden zusammengepackt und die Boote eingeräumt. 10.45 Uhr begaben wir uns dann aufs Wasser. Wir paddelten ein paar Meter und dann kam der Wind und mit ihm die Wellen, welche uns sehr naß schwappten. Als der kleine Martin wieder Hunger bekam, versuchten unsere drei Boote zwei Enten zu jagen, aber ohne Erfolg - also wurde eine kleine Rast gemacht, und der Proviant geplündert. Wir landeten auf unserem geplanten Rastplatz gegen 14.00 Uhr. Rastplatz und Hütte war wieder von großen Gruppen besetzt, die offensichtlich am heutigen Tag wegen des Windes gar nicht auf dem Wasser waren. Wir beschlossen, aber trotzdem hier etwas abseits zu bleiben. Zwei Zelte paßten gerade auf den engen Platz und der Rest mußte unter der Plane schlafen. Zum ersten Mal wurde hier auch die Leine zum Wäsche trocknen gespannt. Die Frauen bereiteten das Abendbrot (Reis, Pfifferlinge und Pfirsiche mit Joghurt) während die Männer das Holz fürs Lagerfeuer besorgten. Nach dem Essen wurde wieder abgewaschen und alles zusammengeräumt. Klaus hat wie jeden Abend sein Schläfchen am Feuer durchgezogen und "Bäume gefällt". Marcel mußte seinen Süßigkeitenbedarf wieder auffüllen und nahm sich eine Tüte "Trolli Saurer Apfel" aus der Tonne, aber es war durch die Wärme nur noch eine einzige Masse in der Tüte. Er mußte mühsam die Folie abziehen und nach dem er es endlich geschafft hatte, verteilte er freigiebig. Klaus zerschnitt die klebrige Masse mit seinem Messer, als wenn er eine OP durchführte. Mit unserem Feuer hatten wir einige Probleme, es brannte zu schnell runter und rauchte ziemlich. Man konnte sich hinsetzen, wo man wollte... und wir brauchten die Glut ja noch für unsere Folienkartoffeln. Die aßen wir dann mit Butter, Salz und Leberwurst - war sehr lecker. Martin und Marcel versuchten sich dann wieder mit dem Feuer, wobei Marcel beim Pusten schließlich umfiel.

(Conny)

Dienstag, 31.07.2001

Inzwischen ist es 21.30 Uhr und ich mache bei Martin und Jule Schlafwache. Ich "soll" über den heutigen Tag schreiben, dabei dachte ich, daß Schwedenneulinge vom Schreiben befreit sind (warum? d.R.) - war ganz offensichtlich ein Irrtum. ??? Unsere Frühaufsteher waren heute erst um 08.00 Uhr aus den Federn bzw. Schlafsäcken (sind es dann noch Frühaufsteher?), demzufolge verzögerte sich auch das Frühstück, der Abwasch, das Zusammenpacken und das Boote beladen um wenigstens eine Stunde - egal, jedenfalls sind wir um 11.50 Uhr vom Rastplatz los. M+M waren sogar baden - nee, mir war es zu kalt. Ich war richtig froh, wie windstill es doch war und freute mich, daß unser Boot und wir trocken bleiben würden - aber hinter der ersten großen Biegung war es damit vorbei und wir kämpften wieder gegen Wind und ins Boot schwappende Wellen. Ach, wie ruhig ist es da auf der Spree zu Hause...! Heute gab es ein Stück Zivilisation, d.h. warmes Wasser aus Wand zum Duschen in Gustafsfors. Dies wurde von allen ausgiebig, soweit halt 5 SEK reichen, genossen. Den kleinen Laden plünderten wir auch noch und  stellten fest, daß die Welt doch verdammt klein ist. Conny und Klaus trafen dort völlig unerwartet ihre Bekannten aus Lübeck, die wohl "Schuld" an ihrer "Schwedensucht" sind. Nach ca. zwei Stunden Pause und Picknick haben wir uns auf den Weg zur Schleuse gemacht. Jule klammerte sich ziemlich fest ans Nachbarboot, damit die "Flutwelle" aus dem Schleusentor "ihr" Boot nicht zum Kentern bringt - passierte auch nicht und alles lief prima. Die anderen acht Boot in der Schleuse waren auch Germanen, die wohl auch auf die von uns ausgesuchte Insel wollten. Es hieß also vor ihnen da sein, waren wir auch, aber mit Abstand nicht die einzigen. Opa (Gerhard hatte erklärt, daß er die Leute in zwei Gruppen einteilt: die einen dürfen "Vati" und die anderen "Opa" zu ihm sagen) hat aber trotzdem noch einen schönen Platz entdeckt. Wir holten M+M von der anderen Seite der Insel rüber und fingen an, die Sachen hochzutragen - ist, glaub ich, nicht ganz richtig, denn wir zogen alle drei Boote samt Inhalt bis zur Feuerstelle. Welch eine Qual und keiner kann uns je auf einem Foto bedauern...! Inzwischen war es 18.00 Uhr und wir teilten die Arbeit auf: Feuer, Essen und Zelte mußten vorbereitet bzw. aufgebaut werden. Gegen 19.00 Uhr gab es dann Erbsenpüree, Bratwurst und Mais und als Kompott Grüne und Rote Götterspeise mit Vanillesoße. Es war wie immer reichlich und sehr gut - Martin, unser Vegetarier, aß Püree mit Mais und keinen Nachtisch (in der Götterspeise ist irgendwas tiiierisches...). Es ist jetzt 22.30 Uhr und ich sitze nun unten am Wasser und stelle fest, daß ich noch nie so einen schöne und faszinierende Landschaft gesehen habe und komme zu der Erkenntnis, daß man sich in der hektischen Zeit für solche Sachen viel zu wenig Zeit nimmt. So, mal schauen, ob denn noch jemand wach ist. Es waren und sie saßen alle ums Feuer, welches auch inzwischen richtig brannte. Es gab noch Tee mit Honig oder Zucker oder Wodka oder mit allem zusammen. Irgendwie waren alle etwas kaputt von diesem Tag, es wollte nicht die rechte Stimmung aufkommen. Um 0.15 strichen wir dann die Segel um für die nächste Tour fit zu sein.

(Petra)

Mittwoch, 01.08.2001

Der Morgen begann wie jeder andere auch. Als ich aufstand, war das Frühstück schon fertig - als dann beim Milch eingießen das böse Erwachen kam. Die am Vortag gekaufte Milch entpuppte sich als Buttermilch, was zu einigem Entsetzen und auch zu Freude führte. Der Rest des Frühstücks lief eigentlich wie immer ab. Wir begannen nach dem Frühstück wie gewohnt mit dem Zusammenpacken der Sachen und mit dem Beladen der Boote. Heute packten wir die Boote allerdings an Land und schoben sie dann ins Wasser. In der Zeit, in der wir die Boote packten, bastelten die Kinder an einer "Laubausstellung", bei der die Kinder sehr viel Kreativität entwickelt hatten. Da war z.B. eine Hand, eine Schildkröte, ein Nest mit Eiern aus Tannenzapfen und eine Hütte, in der eine kleine Hexe aus Tüchern hauste. Außerdem hatten sie sich zu jedem Laubgebilde einen sehr interessanten Text ausgedacht. Nach dem die Kinder uns allen die Ausstellung gezeigt hatten, konnten wir loslegen. Unser heutiges Ziel war ein Rastplatz kurz hinter Skifors. Nach längerem Paddeln bei etwas höherem Wellengang und Wind machten wir an einer Kirche halt, um uns die Beine zu vertreten, etwas auszuruhen und um etwas zu Essen. Nach ca. einer Stunde machten wir uns dann wieder auf den Weg in Richtung Skifors. Dort wartete dann eine Umtragestelle auf uns, wo wir die Boote ca. 50m bis zum Rastplatz, auf denn wir Übernachten wollten, umtragen mußten. Auf dem Rastplatz angekommen, entschieden wir uns, wegen der doch etwas langweiligen Lage, noch etwas weiter zu fahren. Es sollte in nicht all zu weiter Entfernung noch einen Rastplatz geben, auf dem wie dann übernachten wollten. Nach dem wir unsere Boote wieder im Wasser hatten und eine halbe Stunde gepaddelt waren, kamen wir an einem Rastplatz, der allerdings schon besetzt war. Die Leute, die wir dort angetroffen haben, sagten uns dann, daß es in nicht all zu weiter Entfernung noch einen Rastplatz gäbe, der noch frei wäre. Wir paddelten also los, um denn nächsten Rastplatz zu suchen, den wir aber auch nach einer Stunde noch nicht gefunden hatten. Also versuchten wir eine Stelle zu suchen, an der man übernachten konnte. Doch alle Stellen, die wir ansteuerten, waren ungeeignet, um dort drei Zelte aufzustellen. Dann haben wir doch noch eine Stelle gefunden, an der wir übernachten konnte. Es war ein Stück Rasen direkt neben einem verlassenem Bootsschuppen. Es war dort Platz für zwei Zelte, so daß Marcel und ich draußen schlafen mußten. Sonst war es dort aber nicht schlecht. Es war Platz für ein Lagerfeuer und Holz gab es auch genug, so daß wir uns mit den Kindern erstmal ans Feuerholz sammeln machten. Als wir damit fertig waren, war auch das Abendbrot schon so weit und wir machten uns ans Essen. Nach dem Essen gingen die Kinder noch ein bißchen toben. Am späten Abend gab es dann noch Folienkartoffeln und Camembert. Danach gingen auch wir dann schlafen.

(Martin)

Donnerstag, 02.08.2001

Baldersnäs - nach drei Jahren endlich wieder hier an unserem allerersten Rastplatz von 1990. Es hat sich vieles verändert: ein modernes Trockenklo mit riesigem Plastetank (positiv), der Wald ist wie gefegt und nun ohne Unterholz (ich denke, das ist weniger positiv) und die Hütte ist diesmal leer, worüber sich alle gefreut haben. Das Sägewerk in Billingsfors arbeitet auch noch (ist nicht zu überhören). Der kleine Martin versucht sich im Angeln. Beim Holzsägen hatten sich zwei Würmer gezeigt, und die durften jetzt "baden". Zum Abendbrot habe ich Kartoffelpüree, Königsberger Klopse und Rote Beete warm gemacht. Aber irgendwie war die Meute nicht richtig satt zu kriegen. Himbeeren mit Buttermilch versöhnten zwar ein wenig, aber ich denke, um die Fischsuppe werd ich heute Abend wohl nicht herum kommen. Gepaddelt sind wir natürlich auch. Nach einem wie immer ausgiebigen Frühstück ging's nach dem Einpacken, was diesmal unter der Regie von M+M erfolgte, gegen 11.15 Uhr aufs Wasser. Zwei weitere Rastplätze und einen kurz vor der Umtragestelle haben wir dann noch gefunden und gleich in die Karte eingetragen - für nächstes Jahr. Das Umtragen verlief für uns problemlos. An der Einstiegstelle wartete noch der Rest einer "Riesengruppe" auf die Rückkehr ihrer Vorhut, die sich offensichtlich mit 8 Kanus nicht den kürzesten Weg ausgesucht hatte. Wir nutzten die Pause zum Erleichtern unserer Keks- und Bonbonvorräte. In gemütlicher Fahrt steuerten wir dann auf Baldersnäs zu.

(Klaus)

Freitag, 03.08.2001

Bemerkenswert für mich, wir hatten auf dem Rastplatz übernachtet, an dem uns (Eva, Ulrike und mich) Klaus auf unserer ersten Schwedentour 1994 (s. Bericht vom: 23.07. bis 31.07.1994) ausgesetzt und mit einem Inkas 465-Al und einem Rennkajak für Ulli unserem Schicksal überlassen hatte. Der Platz war jetzt völlig ohne Unterholz und nicht mehr so schön wie damals. Wir sind also wieder sehr, sehr spät losgekommen, der Himmel war bewölkt, aber nicht so dolle Wellen, wie an den ersten Tagen - oder man hatte sich schon daran gewöhnt. Über den See quer zum Wind nach Billingsfors, da waren wohl fünf Schleusen und eine interessante Eisenbahndrehbrücke. Vor Bengstfors wurde in der Wildnis eine Rast gemacht und drei Schüsseln Heidelbeeren in relativ kurzer Zeit und ohne Mückenbelästigung gepflückt. In Bengstfors noch einmal durch eine Schleuse und an und für sich war geplant, noch einmal den ersten Rastplatz zur Übernachtung anzulaufen, aber beim Anlegen, um mal nach den Autos zu sehen und Ballast dazulassen, kam ein derartiger Wind auf, daß keiner mehr Lust hatte, weiter zu fahren. Bloß gut, als alles verstaut war, fing es an zu regnen. Nach der Nutzung der öffentlichen Dusche für 5 SEK pro zehn Minuten, Acht-Tage-Bart abnehmen, dabei verwandelte die Jugend die Dusche in eine Sauna (ne, diese Jugend...) und einen Stadtgang, allerdings hatten nur noch die Lebensmittelgeschäfte auf (alle Tage bis 21 Uhr!!!), es war schon gegen 19 Uhr, ging es bei strömenden Regen los, einen Schlafplatz suchen, den wir dann auch am Vestra Silen Nähe Krockfors fanden. Eine leere Hütte, noch mit einer blauen Plane gesichert und dadurch mehr Schutz bietend. Ich fand es urig gemütlich, das Geräusch von dem Regen - an Feuer war natürlich nicht zu denken, also wurden auch mal relativ früh die Augen zugemacht (Wie wäre es wohl weiter gegangen, wenn wir die Hütte besetzt vorgefunden hätten...?). Auf der Fahrt zu diesem Platz noch ein offenbar einmaliges Erlebnis - mir waren gerade die Augen zugefallen: Klaus brüllte: "Das war er!" Angeblich am rechten Straßenrand an der Waldgrenze ein Monster von ELCH. Anhalten, aussteigen, hin- und herrennen, einige sahen wohl bloß noch das Hinterteil, jedenfalls kamen die Fotografen nicht zum Zug, weil sie in der Eile ihr Handwerkszeug vergessen hatten, mit zu nehmen.

(Gerhard)

Samstag, 04.08.2001

Da hat es mich ja doch noch einmal mit dem Berichteschreiben erwischt. Eigentlich ist das ja nicht so mein Ding, aber was soll man machen, man muß sich nun mal dem Chef, der Tradition und der Reihenfolge beugen - pP. Nun also zum heutigen Tag: Dieser Tag begann überhaupt nicht toll, zum einen wurde die Hütte, in der wir schliefen, zugeräuchert (das Holz war total naß, da es den Abend zuvor heftig geregnet hatte) und zum anderen machten die Kinder megamäßigen Krach. Somit wurde der kostbare Schlaf also um 09.00 Uhr (eigentlich noch früher) unterbrochen. Das war überhaupt nicht schön, zumal wir eigentlich am heutigen Tag genug Zeit gehabt hätten. Na ja, das gibt Rache: Martin und ich haben uns schon etwas überlegt, es steht zwar noch nicht fest, aber vielleicht wird diese Aktion ja im nachfolgenden Bericht erscheinen. Nach dem wir dann also beide wach waren und uns von dem "Terror" erholt hatten, begaben wir uns im Schlafsack an den Frühstückstisch. Als wir dann fertig gefrühstückt hatten, und alles ins Auto geräumt hatten (die Zelte mußten ja nicht eingepackt werden, da es am Abend zuvor so stark geregnet hatte), war es dann kurz vor zwölf und die Fahrt konnte losgehen. Sie ging nach Håverud und war sehr, sehr bergig und kurvig, was in Verbindung zu unschönen Erlebnissen führen könnte, wenn die Fahrt zudem noch etwas schnell verläuft. Aber es blieb und verlief alles ruhig, wir konnten ja auch auf Grund der wenigen 75 PS, die außerdem durch einen beladenen Hänger (~ 1,4t) strapaziert wurden, nicht so schnell fahren, aber vielleicht war das auch gut so!?! So gegen 14.00 Uhr kamen wir dann in Håverud an, dann wurden die Boote beladen und Klaus und Gerhard fuhren mit ihnen ca. 600-800m zum Rastplatz und bauten die Zelte auf. Wir gingen uns in der Zwischenzeit die Sehenswürdigkeiten von Håverud (Brücke mit Wasser, Eisenbahnbrücke und Autobrücke nahe übereinander) und die umliegenden Geschäfte angucken. War echt sehenswert. Gegen 16.00 Uhr war dann unser Rundgang zu Ende und wir (M+M) begaben uns zum Rastplatz. Dort kommen auch schon nach kurzer Zeit Conny, Petra und die Kinder an und berichteten uns von einem Geschäft mit einem super Lakritzangebot. Martin und ich sind natürlich sofort in das nächstliegende Boot gesprungen und nach Håverud gepaddelt. Doch was dann? Angemeiert! Gerade mal zwei Lakritzsorten, die zudem auch noch nicht mal gut schmecken! Na das gibt Ärger! Wir also wieder zurück. Dort noch ein wenig Zeit verbracht und schon gab es gegen 19.30 Uhr Abendbrot (Nudeln mit alGusto). Danach fiel uns ein, daß wir noch ein paar Bratwürste, Kekse und noch ein paar andere Dinge aus dem Auto benötigten. Somit kamen wir doch auf die glanzvolle Idee, zu dritt (Klaus, Martin und ich) rüber zu paddeln und das Zeug zu holen. Eigentlich wollten wir ja in einem Boot fahren, doch Klaus meinte, daß wir lieber ein kleines Bootsrennen zur anderen Seite veranstalten sollten. Also paddelten Martin und ich in einem Boot und Klaus in einem anderen - eigentlich ungerecht (es hätte ja auch jeder in einem Boot paddeln können d.R.) oder? Aber Klaus wollte es so und schon bald stellte sich heraus: Übermut tut selten gut! Daher mußte Klaus auf unfaire Mittel zurückgreifen, d.h. er versuchte uns zu erpressen (eine unglaubliche Unterstellung! d.R.) - er wollte die Würstchen versenken bzw. sogar selber essen... - es gibt keine Zeugen, die das bestätigen können; die Befragung der Fische hat auch nur Luftblasen zum Thema gebracht d.R.) und sogar versenken wollte er uns (wie kann das sein, wenn M+M angeblich so schnell sind?...). Doch keine Chance, diese Versuche gingen nach hinten los. Wir blieben trocken und die Würstchen und Kekse haben wir ihm auch noch gemopst (dem Leser ist nun hoffentlich klar, wer wen hier u.s.w. d.R.). p P für ihn. Danach war Klaus zunächst für nichts zu gebrauchen. Er schaffte es nur noch seinen Preis "einmal Faulenzen" als Zweiter entgegen zu nehmen (von den Kindern überreicht) und fiel danach um. Später beruhigte er sich beim Angeln, doch er fing keinen einzigen Fisch, war aber dann trotzdem für den Rest des Abends ziemlich ???. Wir bekamen übrigens als Erste "einmal Frühstück zubereiten für zehn Leute", es wurde allerdings nicht gesagt, wann. Wir aßen dann am Abend noch ein paar schöne Folienkartoffeln am Lagerfeuer und gingen dann um 23.30 Uhr ins Bett.

(Marcel)

Draisiene

Bengtsfors - Gustavsfors - Bengtsfors

vom 05.08.2001 bis 06.08.2001

Sonntag, 05.08.2001

06.00 Uhr - der letzte Urlaubstag in Schweden, es war Aufstehen angesagt. Illusorisch bei Leuten, die gerne lange schlafen. Vielleicht lag es aber auch am Wetter, es regnete immer noch etwas. Das Frühstück war dann auch nur ein Stehbankett. Die eigentliche Abfahrt von Håverud war für 08.00 Uhr geplant, weil 09.00 Uhr in Bengstfors drei Draisinen für uns bereitstanden, um 10.30 Uhr standen sie aber immer noch bereit. Klaus hatte die Strecke bis Gustafsfors und wieder zurück ausgesucht, insgesamt 52 km - mir schleierhaft, wie wir das bis 17.00 Uhr schaffen sollen und essen wollte er auch noch unterwegs?! Vor der Abfahrt gab es noch eine mündliche Einweisung und ein Merkblatt mit Verhaltensregeln: ... langsam fahren, da die Draisinen hohe Geschwindigkeiten erreichen und entgleisen können... . Ob es wirklich notwendig ist, es genau zu lesen...? Es war dann schon ein eigenartiges Gefühl, Fahrrad auf Schienen zu fahren, man wurde ganz schön durchgerüttelt. Außerdem fuhren die Jungs (M+M) ziemlich schnell (die waren bestimmt noch nicht ausgelastet), so daß man die Landschaft nur so vorbeiziehen sah. Ich fuhr mit dem Opa auf einem "Rad". Ich glaube, ich fahre viel und schnell Rad, aber dieses Tempo war selbst mir zu hoch. Nach ca. 1h 50min hatten wir Gustafsfors erreicht und konnten an einer Hütte Pause sprich Mittag machen - schließlich war auf den Draisinen Platz für diverse Sachen wie Essen, trinken, Kocher und Brenner - tja diese sind aber im Auto geblieben und ohne Feuer läßt es sich nun mal schlecht kochen. Aber die Schweden sind sehr besorgt um die Reisenden durch ihr Land und daher gab es an jedem Rastplatz einen Grill, Holz und fast immer eine Säge und so konnten wir dann doch unsere Krabbensuppe essen und brauchten nicht hungern - es sei denn, man ist Vegetarier - dann mußte das belegte Knäckebrot reichen. Kurz hinter Gustafsfors gab's eine Brücke. Dort wollten wir wenden. Auf der Strecke kreuzten mehrere Straßen die Schienen und so war es immer ein wenig heikel, darüber zu kommen und genau wieder auf der Schiene zu landen. Na ja, bei der Geschwindigkeit, die wir drauf hatten, kam es wie es kommen mußte: unsere Draisine entgleiste. Jule und Martin holten sich leicht lädierte Knie, der Opa einen kaputten Sandalen und eine Platzwunde am Knie und ich, ich "wollte" unbedingt wissen, wie schwer so ein Ding ist, wenn man den Fuß drunter hat - 90 kg sind verdammt schwer!!! Es sah glücklicherweise gefährlicher aus als es war. Wir konnten alle ohne Ärztliche Hilfe, nur etwas blasser um die Nase, weiter fahren. ich glaube, die Verhaltensregeln sollte man doch genauer lesen und beachten! Die Rückfahrt war dann etwas gemächlicher und wir waren tatsächlich vor 17.00 Uhr ziemlich geschafft vom Strampeln und vom Sturz zurück - egal, auf jeden Fall war es trotzdem toll. In der Stadt kauften wir dann noch schnell das Allernotwendigste (Brot, Milch) und 4,7l (in Worten: vier Komma sieben Liter) Eis, um dann die Heimreise anzutreten. Nach zwei Stunden Fahrt machten wir Rast, um uns über das Eis mit Blaubeersoße zu stürzen. Nach 15 Minuten hatten Opa, M+M, Klaus und ich die 4,7 Liter Eis verputzt. Den Jungs und Klaus war es aber doch zu wenig - völlig unklar. Als die Dunkelheit einbrach, suchten wir den uns schon bekannten Rastplatz in der Nähe von ??? auf, um ein letztes Mal in Schweden in diesem Jahr zu übernachten. Für die Kiddys gab's Eintopf und Joghurt und für den Rest Hackbraten mit Brot/Knäcke und Joghurt. Da wir einen anstrengenden Tag hinter und eine lange Fahrt vor uns hatten und es regnete, blieb der Abwasch stehen und wir krochen in unsere Zelte, M+M schliefen wieder unter freien Himmel.

(Petra)

Montag, 06.08.2001

06.00 Uhr, es hatte aufgehört zu regnen und das Wasser sah sehr einladend aus und es war richtig warm. Uns hing die Abfaht der Fähre im Nacken und so gab es auch kein ausgiebiges Frühstück. Wir verstauten alle Sachen in den Autos und in den Booten auf dem Hänger und fuhren gegen 09.00 Uhr los. Unterwegs trennten sich unsere Wege - wir führen direkt nach Trelleborg, Klaus machte noch einen kleinen Umweg. Die Fähre um 13.00 Uhr haben wir knapp verpaßt und so bummelten wir durch Trelleborg, besorgten uns was zum Abendbrot und fuhren dann mit der Fähre um 17.45 Uhr und waren somit pünktlich um 21.00 Uhr in Mukran.

(Petra)

Nachtrag:

Es war für uns der erste Urlaub dieser Art und eine einmalige Erfahrung und mit einem Abstand von zehn Tagen und einer Fotoschau sind wir zu dem Schluß gekommen, daß es ein sehr, sehr schöner Urlaub war und daß wir uns mit Sicherheit noch einmal auf ein so schönes Unterfangen einlassen werden. In diesem Sinne: Danke und Tschüß bis in ein oder zwei Jahren!

(Martin, Jule und Petra)

 Artikel zurück >>

Besucherzähler
Gesamt:
168354
Letzten Monat:
1899
Diesen Monat:
1228
Gestern:
37
Heute:
30
{LINK_NUTZUNGSSTATISTIK}