Der Spreewald 2002

Mit Fahrrad und Kanu durch den Spreewald

vom 24.05. bis 26.05.2002

Teilnehmer: Klaus (33), Conny (34), Franziska (9), Lennart (3), Gerhard (65), Eva (60), Marcel (18), Angelika, Dirk, Sabine (34), Petra (33), Jule (10), Martin (7), Matthias, Sabine, Silvio, Andrea, Frank, Sabine, Maike, Ingo und Doreen

Boote: 8 Inkas 525-Al

Freitag, 24.05.2002

Am Freitag den 24.05.02 um 15.00 Uhr, war endlich alles gepackt, die Fahrräder auf dem Autodach und los geht's in Richtung Spreewald. Bei Hannover dann 20 km Stau, Stau und noch mal Stau, wir haben uns jedes Mal ganz hinten angestellt. So sind wir in 3 Stunden nur 150 km gefahren und immer noch 300 km bis nach Lübbenau. Da stellte sich die große Frage, lohnt sich die ganze Mühe, von Delmenhorst durch all die Staus nach Lübbenau? Von wo kommt der Rest der
Truppe? Ach ja, die sind ja aus Greifswald, Rostock und Stavenhagen und in Richtung Spreewald gefahren. Um 21.30 Uhr ist es endlich vollbracht und wir sind als letzte angekommen. Ein paar Mann aber auch Frau von der '99 und '01 Tour und ein paar Neulinge waren gut in Lübbenau angekommen. Klaus & Co. begrüßten uns herzlich. Sabine fand die Lagerfeuer-Romantik echt super und zu unserer großen Freude war der Grill optimal angeheizt, und
das Feuer war gerade richtig, um die leckeren Forellen vom Fischer Schliemann aus Faulenrost, in die Glut zulegen. Für diese leckeren Fische mußten wir über ein Jahr schmachten... Wir haben nachts noch einen kleinen Spreewald-Sparziergang unternommen, um vom Stress mit den Kids, die wir zu Hause gelassen haben, abzuschalten. So konnten wir die Ruhe und unsere Freiheit im Mondschein auf einer Bank am Spreeufer genießen. Ideal für Romantiker wie wir! ! !

Samstag, 25.05.2002

Am Samstag morgen ging´s mit der Fahrradtour los, zuerst durch das idyllische Lübbenau in Richtung Hochwald. Zu unserer rechten der Spreewald, links des Weges befanden sich Sumpfwiesen. Da sahen wir erst einen, dann ganz viele Kla, Kla Klapperstörche. Oh! - hat das was zu bedeuten? Andrea & Silvio werden uns allen dieses Rätsel bis zum Winter lösen und uns den/die neue/n "Fahrradkanuten/in" vorstellen! Kaum zwei Stunden sind wir geradelt, stand auch schon Klaus mit seinem Gespann am Wegesrand. Das Dreibein mit dem großen Suppenkessel für das Mittagessen war angeheizt, Tische und Bänke aufgebaut. An der Pausenstelle beim Wehr hat Klein-Martin unter Ingos Anleitung Fische gefüttert. Als erfahrener Spreewald Besucher wußten wir uns gegen die vielen Stechmücken zu wehren. Am Rastplatz war Sabine der Meinung die Fahrradtour wäre geschafft, doch es war nur die Mittagspause und 18 von 26 km waren geradelt. Nach der Mittagspause ging's in den Hochwald, doch zuerst wurde nochmals die Mückenabwehr durch Autanspray verstärkt. Im Hochwald mußte eine Schleuse übertragen werden, weiter ging es auf einem schmalen Pfad
über Stock und Stein, über eine steile Holztreppe, auch darüber mußten die Fahrräder getragen werden. Dafür gab's an der Gaststätte "Eiche" ein Eis zum Relaxen, an der Umsteigestelle Brücke Großes Fließ / Kleines Fließ angekommen, wurden die Fahrräder gegen Kanus getauscht. Gerd hat die Führung der Kanus übernommen, aber die Truppe ist im Eifer des Gefechts vor lauter Begeisterung munter drauf los gepaddelt. Am Abzweig zum Krautfließ hatten wir dann das Maleur. Nach Steuerbord abbiegen oder nicht? Man war sich nicht schlüssig, so ist ein Boot zum Erkunden abgebogen und kam nach kurzer Zeit wieder zurück. Der Bootsführer berichtete uns, da sei ein Wehr, da ginge es nicht weiter. Also auf dem Großen Fließ weiter, um fest zu stellen, daß wir auf dem Holzweg sind. Doch Klaus hat das Dilemma von Land aus gesehen und hat die Boote zum Wehr zurück umdirigiert. Das Problem lies sich ganz einfach lösen: alle Mann von Bord, bis auf Ingo, der ist mit seinem Inkas das Wehr hinunter gefahren. Der Rest hat umgetragen. Da wir gerade an einer schönen Wiese angekommen waren, bot es sich an, gleich die Kaffeepause zu machen mit ganz heißem
Kaffee und leckerm Kuchen. Dabei stellten wir alle fest: in 20 Minuten haben wir mal gerade 300 m Luftlinie von der Einsatzstelle geschafft. Gemütlich ging es in den Burg-Lübbener-Kanal nach Burg Kauper weiter. Durch den Rohrkanal in den Leiper Graben lief alles super. Hinter Leipe sind wir dann in die Hauptspree eingefahren. Plötzlich war es mit der Gemütlichkeit vorbei, denn der große Regen kam, so daß wir alle Schutz unter großen Bäumen gesucht haben. Zum Glück war der Schauer nur von kurzer Dauer. So konnten wir anschließend relativ trocken nach Lübbenau weiter paddeln. Klaus wollte für uns Nasse Pudel das Lagerfeuer anzünden. Das geht aber nur mit Anzünder, und wo waren diese Schätze? Mittels Buschtrommel wurde ihm mitgeteilt, diese fahren gerade auf der Hauptspree spazieren. In Lübbenau angekommen, konnte der "Feuerteufel" sein Werk vollbringen. So nach und nach fanden sich alle zu einem gemütlichem Runde ein. Zu unserer Unterhaltung spielte die Band XY (?) live ganz in unserer Nähe. Es wurde ein lauschiger Abend und man klönte noch bis in den frühen Morgen, so manche Flasche nachte die Runde, es war alles eine tolle Sache.

Sonntag, 26.05.2002

Am Sonntag morgen hat uns das Wetter übel mitgespielt. Bei strömenden Regen hatte keiner mehr Lust auf Paddeln. So wurde ausgiebig gefrühstückt und alles verpackt. Das Wochenende hat uns sehr gut gefallen.
Um auf unsere Frage vom Anfang dieses Reiseberichtes zurück zu kommen: Es hat sich wirklich gelohnt, den weiten Weg zu fahren, denn wir haben ein wirklich schönes Wochenende erlebt. Danke an Klaus & Co.
für die geleistete Arbeit. Vielleicht können wir Klaus für nächstes Jahr überreden, ein neues T-Shirt zu machen, da man sonst von den "Sonntagspaddlern" nur "dumme" Sprüche zu hören bekommt wie: "Was, Ihr seit, seit '99 unterwegs...?"

Sabine & Matthias

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